Mythos Bremer Brücke

-

In Deutschland gibt es vermutlich kein Stadion, das „englischer“ ist als die bekannte Bremer Brücke in Osnabrück. Seit über 80 Jahren schlägt das Herz des VfL Osnabrücks im Arbeiterstadtteil Osnabrück-Schinkel.

Die Bremer Brücke ist Kult. Von jeder Tribüne aus kannst du so nah an den Rasen herantreten, dass du die Spieler fast per Handschlag bei einem Einwurf begrüßen könntest. Unter anderem das macht den Flair der Bremer Brücke aus. Überall riecht es nach Bratwurst und du spürst den ehrlichen Fußball mit jedem Sinn.

Eröffnet wurde das traditionsreiche Stadion bereits im Jahr 1933. Es hat viel mitgemacht und überdauert. Im Krieg wurde es fast komplett zerstört und anschließend mühsam wieder aufgebaut.

Ab den 1970er Jahren bestand das Stadion aus der Südtribüne, zwei überdachten Terrassen hinter den Toren (Osttribüne und Westtribüne) und einer nicht überdachten Terrasse als Nordtribüne. Am 1. April 2008 begannen die Abrissarbeiten an der sehr alten Nordtribüne, um Platz für den Bau einer modernen, vollständig überdachten Tribüne zu schaffen.

Mit dem Bau der neuen Tribüne verringerte sich die Gesamtkapazität des Stadions auf 16.667, die Sitzplatzkapazität stieg jedoch auf 6.192.

Mythos Bremer Brücke erhalten

Seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zur Spielzeit 2019/2020 steht die Bremer Brücke ganz oben auf der Sanierungsliste der Deutschen Fußball Liga. Das Stadion entspricht nicht den vorgegebenen Anforderungen für den Profifußball. Die Faninitiative „Mythos Bremer Brücke“ setzt sich dafür ein, dass der VfL Osnabrück seine Heimat im Arbeiterstadtteil Schinkel nicht aufgibt. Ein Stadionneubau kommt für die Fans nicht in Frage. Weder in einem anderen Stadtteil, noch am bisherigen Standort. Auch ich sage: Mythos Bremer Brücke erhalten!

Artikel teilen

Neue Beiträge

NEU EINGETROFFEN

Beliebte Kategorien

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Letze Kommentare

LIVE OFFLINE
track image
Loading...