12 Ideen für Reiseandenken zum sammeln

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Ob als Mitbringsel für Arbeitskollegen, Freunde oder Familie – wer reist, bringt meistens irgendetwas mit zurück. Neben den vielen Erinnerungen und Eindrücken, die man mit seinen Mitmenschen teilt, hat man oft auch das eine oder andere Mitbringsel in seinem Gepäck dabeigehabt: ein Reiseandenken.

Diese Andenken an deine Reise sind wundervolle Reiseerinnerungen. Zeitgleich bieten sich Reiseandenken auch perfekt zum sammeln an, wenn man sich einmal auf eine Form seines favorisierten Reiseandenkens festgelegt hat. Erinnerungen verblassen mit der Zeit. Leider auch die von deinen Urlauben und Reisen. Wenn du dir eines deiner Reiseandenken anschaust, werden bei dir im Gehirn direkt wieder Bilder deiner Reiser abgerufen.

Reiseandenken als Erinnerungsstütze

Egal, wo dein Gehirn diese Erinnerungen abgespeichert hat. Einige von ihnen wirst du leider irgendwann vergessen. Andere hingen behältst du dein Leben lang. Deine Reiseandenken werden dafür sorgen, dass du die Geschichten von deinen Reisen auch in einigen Jahren noch erzählen kannst. Wenn du mal zurückblickst und deine bisherigen Reisen revue passieren lässt, wird vermutlich auch dir ein Andenken in Erinnerung kommen, was du mal aus einem Urlaub oder von einer Reise mitgebracht hast.

Ich zum Beispiel schaue mich in den kleinen Läden vor Ort gerne nach Magneten um, die ich zuhause am meinen Kühlschrank pinnen kann. In der Hoffnung, dass er irgendwann ein vorzeigbares Kunstwerk ist. 😉 Manchmal finde ich aber auch keinen Magnet vor Ort, der mir gefällt. Dann kann man natürlich etwas schummeln und sich im Internet nach einem passenden Exemplar umsehen. Ob dir wichtig ist, dass dein Andenken für dich selbst auch wirklich aus dem Ort kommt, wo du warst, musst du für dich selber entscheiden.

Wenn du ein Reiseandenken verschenken willst, sollte es wirklich im Urlaub gekauft worden sein. Hier geht es ja darum zu zeigen, dass man an den Anderen gedacht und sich Gedanken gemacht hat, was ihm oder ihr gefallen könnte. Wenn es aber um einen Magnet für meinen Kühlschrank geht, der mich daran erinnern soll, wo ich gewesen bin … dann ist es für mich persönlich auch okay, wenn er nachträglich mit der Post gekommen ist. 😉 Meine Magnete von Mallorca oder Fuerteventura habe ich zum Beispiel nachträglich im Internet bestellt.

So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Souvenirs, die sie sich von ihren Reisen mitbringen. Folgend möchte ich euch ein paar Ideen liefern, was man denn überhaupt so alles sammeln kann – von der klassischen Muschel bis hin zu einem Schrank voller Tassen. Den Anfang machen die von mir bereits zitierten Magnete.

Magnete als Reiseandenken sammeln oder als Geschenkidee

Einen Magnet von einer Reise mitzubringen und sie zu sammeln fällt wohl eher in die Kategorie „klassische Sammlung von Reiseandenken“. Aber nur, weil es klassisch ist und viele es machen, muss es ja nicht schlecht sein – eher im Gegenteil. Viele Fans dieser Sammelmethode deuten ja auf eine hohe Beliebtheit hin. 😉 So ist es auch bei mir. Das Sammeln von Magneten hat viele Vorteile: Sie sind meisten relativ günstig zu erwerben und kosten, je nach Ort oder Größe, um nur ein paar Euro.

Magnete von deinen Reisen sind platzsparend und können somit auch einfach in einer Kiste verstaut oder irgendwo ausgelegt werden. An einer magnetischen Oberfläche – Pinnwand oder Kühlschrank – fallen sie natürlich besonders auf und dir selbst sowie deinen Besuchern direkt ins Auge. Stell dir vor, du hast einen Gast das erste Mal bei dir zu Besuch. Wie viele Geschichten du wohl nur zu einem einzelnen deiner Reiseandenken erzählen könntest? 🙂

Magnete in Spanien: Das perfekte Reiseandenken
Magnete gibt es überall – wie hier in Sarajevo, Bosnien. Die leichte Verfügbarkeit macht sie zum perfekten Reiseandenken (Foto: Markus Winkler)

Wahrzeichen im Miniaturformat als Reiseandenken

Ebenfalls sehr beliebt, fast schon ein bisschen kitschig, ist das Sammeln der Wahrzeichen der Orte, die du bereist und besucht hast. Jedes Wahrzeichen gibt es irgendwo auch im Miniaturformat zu kaufen. So kannst du beispielsweise aus New York eine Freiheitsstatue oder aus Paris einen Eifelturm mitbringen. Da die Andenken zu schade sind, um sie irgendwo zu verstauen, wo sie niemand sieht, solltest du für sie einen prominenten Platz in deiner Wohnung frei machen. Wie wäre es direkt auf dem Sideboard, wo der Fernseher steht?

Tassen als Souvenir und Erinnerung an deine Reise

Starbucks-Mugs sind ein beliebtes Sammelobjekt. Foto: @love.adventure.chaos

Tassen sind cool! Aber vor allem sind sie nützlich. Mit Magneten oder Miniatur-Wahrzeichen wirst du in deinem Leben vermutlich nicht mehr viel anfangen. Einen praktischen nutzen, wie zum Beispiel eine Tasse, haben sie nicht.

Eine Tasse kannst du verschenken, darüber freut sich fast jeder (außer Menschen, die weder Tee noch Kaffee trinken). Du kannst sie aber auch einfach selber benutzen. Zuhause oder im Büro findet man immer Anwendung für eine Tasse. Pass nur auf, dass dir niemand im Büro die Tasse klaut! Alternativ kannst du sie auch als Deko-Objekt verwenden oder als kleine Vase.

Auch von Tassen bekommst du unterschiedlichste Ausführungen, je nachdem, wo du dich gerade befindest. In Florida sind sie vielleicht mit Schildkröten oder Krokodilen bedruckt, vielleicht ist auch der Umriss des Staates darauf verewigt. In größeren Städten, wo es eine Starbucks-Filiale gibt, kannst du alternativ auch Starbucks-Tassen kaufen. Das Unternehmen hat einige echt schöne im Angebot.

Feuerzeuge

Auch Feuerzeuge lassen sich sammeln. Zugegeben: Für die Nichtraucher und Nicht-Kerzenbesitzer unter uns sind Feuerzeuge vermutlich eher uncool. Für alle anderen sind Feuerzeuge ein nettes Mitbringsel und für dich selbst dienen sie auch gut als Sammelgegenstand. In den weltbekannten Hard Rock-Cafes hast du zum Beispiel die Möglichkeit, die bekannten Zippo-Feuerzeuge mit dem Aufdruck des jeweiligen Cafes zu erwerben. Womit wir auch gleich beim nächsten Sammelgegenstand ankommen …

T-Shirts aus dem Hard Rock-Cafe

Die T-Shirts aus den oben genannten Hard Rock Cafes erfreuen sich auch nach vielen Jahren noch großer Beliebtheit. Ähnlich wie die Tassen haben auch sie ein wirklich praktisches Anwendungsgebiet: Du kannst sie anziehen und so zeigen, wo du gewesen bist! Wenn du sie wirklich sammeln willst, solltest du sie aber nicht zu oft waschen. Wie wäre es denn, wenn du ein ganz besonderes Exemplar deiner Sammlung einrahmst und aufhängst? Dann noch eine batteriebetriebene Lichterkette in den Rahmen und du hast einen echten Hingucker in deiner Wohnung!

Shot- oder Biergläser von deinen Reisen

Was du ebenfalls gut im Hard Rock-Cafe kaufen kannst, sind Shot-Gläser, die sogenannten „Cordials“. Das sieht bei deiner nächsten Party sicher gut aus!

Postkarten als Reiseandenken und Reise-Sammlung

Einen Klassiker der Sammelgeschichte habe ich bisher nicht aufgeführt, nun ist es aber so weit. 😉 Selbstverständlich bieten sich auch Postkarten als Sammelgegenstand an! Sie haben den großen Vorteil, dass sie von allen Gegenständen wohl am günstigsten zu bekommen sind. Leider haben sie auch den Nachteil, nicht sehr robust zu sein. Mir ist schon die eine oder andere Postkarte in Rucksack oder Koffer zerknickt. Dann ist der Ärger natürlich groß, wenn man sie zuhause auspackt. Dann ist nichts mehr zu retten.

Postkarten lassen sich auch gut im Internet nachkaufen. Hier verhält es sich wie bei den Magneten: Entscheide für dich selbst, ob die Postkarte wirklich mitgebracht werden muss, oder du sie im Zweifelsfall am Ende nachbestellst, weil dir das Risiko zu groß war, dass sie kaputt geht. Gerade beim Backpacking kann das sehr schnell passieren.

Ein spezielles Reiseandenken: Tageszeitungen

Eine Idee, die ich besonders cool finde, ist das Sammeln von Zeitungen oder Zeitschriften aus Regionen, durch die du gereist bist. Tageszeitungen haben den charmanten Bonus, dass auf ihnen ein Datum steht! Je nach Sprache wirst du aber kein einziges Wort verstehen können. Sammeln kannst du sie ja trotzdem! 😉

Schneekugeln

Ja, richtig gelesen: Schneekugeln! Auf diesen Tipp bin ich durch eine Bekannte gekommen, selber hatte ich ihn gar nicht auf dem Schirm. Wir sind am Tag nach dem Champions-League-Spiel zwischen dem FC Barcelona und Borussia Dortmund durch die innenstadt der katalanischen Metropole geschlendert. Irgendwann sagte sie zu mir, dass sie sich noch eine Schneekugel kaufen müsste. Im Souvenirshop habe ich Schneekugeln dann das erste mal so richtig wahr genommen und seitdem springen sie mir überall auf der Welt ins Auge.

Natürlich habe ich mir damals dann auch direkt eine Schneekugel gekauft. Der Inhalt sollte bei dem Namen dieses Blogs – Stadiontouri – eigentlich klar sein: Das Stadion des FC Barcelona. Es ist bisher die einzige Schneekugel, die ich besitze. Aber wer weiß? Vielleicht finde ich demnächst nochmal irgendwo ein Stadion in einer Schneekugel und erweitere meine Sammlung dann. 😉

Tee als geschmackvolles Reiseandenken

Wir trinken ihn fast alle, den guten alten Tee. Gerade in den kälteren Monaten ist Tee ein treuer Begleiter für viele von uns – mich eingeschlossen. Aber auch in der heißen Jahreszeit ist Tee trinken eine gute Idee! Ein warmer Tee drosselt die Körpertemperatur. Wer sich lieber etwas erfrischen möchte, kann sich einen leckeren Selfmade-Eistee machen. Tee kann man also problemlos das ganze Jahr über trinken – und somit auch das ganze Jahr über verschenken. Oder selber trinken, wie man mag.

Vielleicht hast du einen bestimmten Tee sehr gerne getrunken und möchtest ihn nicht missen? Dann kauf ihn dir und nehme ihn mit in die Heimat, wenn die Rückreise ansteht. Deine Tee-Box zuhause wird sich freuen! Genau so sehr wie du, wenn du dir deinen neuen Lieblingstee zubereitest. Tee hat (genau wie Essen) nur leider den Nachteil, dass er irgendwann aufgebraucht ist. Vielleicht kannst du ihn in einer schicken Verpackung der Region transporierten, wo du ihn gekauft hast. Dann hast du im Nachhinein noch etwas, was Du als Reiseandenken in deiner Sammlung der Reiseerinnerungen aufstellen kannst. 🙂

Flugtickets oder Eintrittskarten

Eine weitere Möglichkeit, um Reiseandenken zu sammeln, ist das Aufbewahren von deinen Flugtickets. Die Möglichkeit besteht natürlich nur, wenn es eine Flugreise war. Die Tickets hast du dann aber sowieso, wieso dann nicht direkt nach der Reise zuhause in eine Kiste packen um später nochmal in Erinnerungen schwelgen zu können?

Auch Eintrittskarten jeglicher Form bieten sich als Reiseandenken an. Solltest du zum Beispiel in Rom das Kolloseum besichtigt haben, kannst du das Ticket dafür zuhause in deine spezielle Reiseandenken-Box legen. Wenn du in einem Kurort zu Besuch warst, wäre das Aufbewahren deiner Kurkarte aus diesem Zeitraum eine Möglichkeit.

Fußballfans, die besonders viele Spiele besuchen, sammeln zum Beispiel die Eintrittskarten von den besuchten Begegnungen. Ich mache das genau so. Mittlerweile quillt meine Box fast über mit Karten von Fußballspielen. Ich kann dir nicht mal mehr sagen, wie die Spiele ausgegangen sind. Es sind mittlerweile viel zu viele, da verschwimmen die Erinnerungen. Von besonderen Orten habe ich mir dann ein anderes Reiseandenken mitgebracht. Manchmal halte ich die Tage auch als Vlog auf meinem YouTube-Kanal fest.

Wenn auch du zu den Menschen gehörst, die gerne Eintrittskarten von bestimmten Veranstaltungen sammeln, habe ich hier noch einen Tipp für dich, wie du die gesammelten Eintrittskarten – deine Reiseandenken sozusagen – in deiner Wohnung sinnvoll unterbringen kannst. Ich habe das mit den Eintrittskarten vom Fußball gemacht, das geht aber auch mit Kino- oder Konzertkarten oder Musicaltickets. Eigentlich mit allem, was in irgendeiner Form ein physisch greifbares Ticket ist. 🙂

Fotos und Videos

Na klar, Fotos und Videos dürfen von keiner Reise fehlen. Eigentlich sind Fotos und Videos das ultimative Reiseandenken, da du von ihnen vermutlich mehr als genug machen wirst. Fotos kannst du zum Beispiel ausdrucken und einrahmen, oder sie in sonstigen kreativen Formen in deinen eigenen vier Wänden unterbringen. Da es in diesem Beitrag aber um Ideen für Reiseandenken geht, habe ich sie extra erst zum Schluss in die Liste aufgenommen.

Mit Videos kannst du dir eine Art Reiseandenken-Tagebuch basteln. Du filmst, was du den Tag über so erlebst, und schneidest es später in ruhigen Momenten zusammen. Dafür brauchst du auch keine großen Kenntnisse im Videoschnitt. Heutzutage kann man das alles problemlos mit dem Smartphone machen. Die App InShot bietet sich zum Beispiel dafür an. Die gibt es hier einmal für Apple-Geräte und iOS und hier für Android-Geräte.

Extra: Rubbel-Weltkarte oder digitale Karte für Social Media

Eine weitere Möglichkeit, um seine Reisen spielerisch und grafisch ansprechend festzuhalten, sind sogenannte Rubbelkarten, die es auch als Weltkarten gibt. Diese Rubbel-Weltkarten sind in vielerlei Ausführungen erhältlich. Da findet sich eigentlich für jeden Geschmack etwas. Das Prinzip ähnelt dem eines Rubbelloses aus der Lotterie oder dem Supermarkt. Mit diesen Karten kannst du die Wände in deinem Zuhause wirklich aufpeppeln! Ich weiß, wovon ich rede, da meine Freundin mir so ein tolles Teil mal geschenkt hat. 🙂 In diesem Beitrag stelle ich euch ein paar Rubbel-Weltkarten vor, die mir besonders gut gefallen.

Wenn du eher digital unterwegs bist, ist für dich vielleicht die „visited countries“-Map interessant. Hier kannst du mit wenigen Klicks eine Karte erstellen und als Grafik exportieren. Das Bild kannst du dann ohne weiteres zum Beispiel in deiner Instagram-Story teilen, um mit deinen Freunden und Followern ins Gespräch zu kommen. Der Vorteil der digitalen Variante ist: Du hast sie eigentlich immer dabei, wenn du sie auf deinem Handy abspeicherst! 😉 Ideal, um auf einer langen Zugfahrt nochmal in Erinnerungen zu schwelgen, oder die nächste Reiseroute zu planen.

Fazit zu möglichen Reiseandenken

Wie ihr seht, finden sich mit wenig Aufwand bereits sehr viele Ideen für potenzielle Reisegeschenke oder Reiseandenken für einen selbst. Welche Idee hat dir am besten gefallen, oder sammelst du sogar schon Reiseandenken? 🙂 Vielleicht hast du ja sogar noch eine ganz andere Idee? Schreib sie mir dann gerne unten in die Kommentare, ich freue mich drauf!

Kevinhttps://stadiontouri.de
... der Mensch hinter dem Blog- und YouTube-Kanal "Stadiontourist". Ist gelernter Programmierer und studierte danach Journalismus und Public Relations. Auf YouTube hat sein Kanal zu Fußballstadien und Fankultur über 1,3 Millionen Aufrufe erzielt. Arbeite eine Zeit lang als freier Journalist für eine Sportzeitung und steuerte Videobeiträge zur Ausstellung "Fan.Tastic Females" bei, die sich mit Frauen in Fußball-Fankurven beschäftigt. Hauptberuflich noch immer irgendwas mit Medien, Schwerpunkt Social Media.

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